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Stadt Lorch
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Weinfest Hilchenfest in Lorch am Rhein
19. - 21. Juli 2013
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DIESE WOCHE FÜR SIE GEÖFFNET:

Lorch:
Hotel Arnsteiner Hof
Hotel Zur Krone (Ruhetag: Mi)
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Winzerhaus (Ruhetag: Di)
Zum Kesselflicker (Di-Fr ab 16h-23h, Sa ab 16h-1h, So ab 16h-22h, Ruhetag:Mo)
Anja´s Pub (SKY Sportsbar) (Mi– So ab 16.00 – 1.00 Uhr)

Gutsschänken / Straußwirtschaften in Lorch/Lorchhausen:
Weinwirtschaft Laquai (Mi-Sa ab 17 h, So/Feiertag ab 12 h)
Winzerwirtschaft Rössler (ab 14 Uhr, Ruhetag: Mi)
Weingut Perabo (Fr. ab 18 Uhr, Sa/So ab 16 Uhr)
Weingut Friedrich Altenkirch (Fr. ab 17 UHr, Sa/So ab 15 Uhr)

Ransel:
Landart-Ransel (Do-So ab 11 h)

Wispertal:
Gasthaus Laukenmühle (Ruhetag: Mo)
Alte Villa (nur So von 11 - 18 Uhr)
Gasthaus Kammerburg (Ruhetag: Di)

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Zur Dorfschänke (Mi,Do,Fr ab 16 Uhr, Sa/So ab 11 Uhr, Ruhetage: Mo/Di)
Zur Linde (Mo,Di,Fr ab 17 Uhr, Sa ab 16 Uhr, So ab 10.30 Uhr; Ruhetag: Mi+Do)
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Hotel Sonnenhang (garni)
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"Welterbe-Gastgeber" auf der Suche nach alten Kirschsorten fündig geworden

Kirschwochen vom 15. - 30. Juni / R(h)einschmecken erwünscht



Dies ist eine Meldung der Romantischer Rhein Tourismus GmbH und des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal

Perlentauchen im Mittelrheintal
„Welterbe-Gastgeber“ auf der Suche nach alten Kirschsorten fündig geworden.
R(h)einschmecken erwünscht

(rr) Rot leuchten die Perlen des Mittelrheins in den alten Kirschbäumen. Doch kaum einer weiß noch, dass hier an den steilen Hängen einst fast hundert verschiedene Süßkirschsorten wuchsen. Das Mittelrheintal war einst eine große Kirschanbauregion. Die Kirschen wurden per Schiff und Bahn in die Ballungszentren und ins Ausland gebracht. Gerade für die frühen Sorten, die wegen des milden Klimas hier gut gedeihen, war die Region bekannt.

Heute werden die Perlen des Mittelrheins wieder entdeckt und liebevoll zubereitet – von den Welterbe-Gastgebern, die hier zu Hause sind. Auf den Tellern und im Glas findet man im Frühsommer viele Köstlichkeiten, die den kleinen roten Früchtchen alle Ehre machen. Sie schmecken paradiesisch, denn in den alten Sorten steckt eine Aromenvielfalt, die die Geschmacksknospen tanzen lässt.

Im Rahmen der Kirschwochen vom 15. bis 30. Juni darf der Gast selbst R(h)einschmecken. Die Welterbe-Gastgeber wollen in diesen Kirschwochen die rote Besonderheit der Kulturlandschaft ihren Gästen näherbringen, ob im ganzen Menü, Nachtisch, Vorspeise oder Essig. Das ist nicht nur gut für den Gaumen, sondern auch für die Kulturlandschaft. Denn ohne Nachfrage nach den besonderen Kirschen geht die Artenvielfalt und auch das Landschaftsbild, beides ein einzigartiges kulturelles Erbe, verloren. So findet die Kirsche in der heimischen Küche sogar das ganze Jahr hindurch Verwendung, denn die Welterbe-Gastgeber verstehen sich auch darauf, die Schätze des Sommers mit Bedacht zu konservieren.

Seit dem Mittelalter wurde am Mittelrhein Obstbau betrieben. Die frühen Kirschsorten, die hier dank des milden Klimas schnell heran reiften, waren besonders begehrt. Ihre Blütezeit erlebte die Mittelrhein-Kirsche Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Als Nachfolgekultur des durch Krisen geschüttelten Weinbaus sorgte sie für Ruhm und Ehre. An die 100 Sorten sind dokumentiert. Die Palette reicht vom „Langstiel“ übers „Ochsenherz“, von der „Wachskirsche“ bis hin zum „Zeppelin“. Noch bis in die sechziger Jahre blühte der Obstanbau am Mittelrhein – jetzt parallel zum Weinbau. Doch dann setzte der Rückgang ein. Zu beschwerlich war es vielen Obstbauern geworden, die alten Bäume zu pflegen. Und auf Grund der preiswerten Konkurrenz aus dem Ausland ließ auch die Nachfrage und das Interesse an den alten Sorten nach. Heute kümmern sich der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und das DLR (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum) Westerwald-Osteifel und mit ihnen die Welterbe-Gastgeber darum, dass ein wertvolles Kulturgut nicht für immer verloren geht. Weitere Informationen unter www.welterbe-gastgeber.com.

Weltererbe-Gastgeber
Mittlerweile sind fast 20 Betriebe auf beiden Rheinseiten zum „Welterbe-Gastgeber“ ernannt worden. Alle ziehen an einem Strang, sind miteinander vernetzt und setzen alles daran, ihren Gästen Tür und Tor für einen Aufenthalt mit echter Erlebnisqualität zu öffnen. Hotels und Pensionen, Anbieter von Ferienwohnungen und Gasthäuser sind mit dabei. Erklärtes Ziel der „Welterbe-Gastgeber“ ist es, ihren Gästen das Mittelrheintal in allen seinen Facetten auf sehr persönliche Art nahe zu bringen. Die Qualitäts-Offensive der „Welterbe-Gastgeber“ ist ein Projekt des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Preisrätsel:
Das Mittelrheintal ist reich an Kirschsorten, an die 100 Kirschsorten fühlen sich hier heimisch, davon rund 10 Regionalsorten. Nennen Sie uns drei dieser Lokalpatrioten.

Antwort per Mail an: info@welterbe-gastgeber.de
Unter allen Einsendungen verlosen wir ein Abendessen bei den Welterbe-Gastgebern zu Beginn der Kirschwochen (15. - 30. Juni). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Einsendeschluss: 23. Juni 2012


Weitere Informationen:
Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal
www.welterbe-gastgeber.com; info@welterbe-gastgeber.com
Tel 06771 – 599 445
Mittelrheinkirsch-Wochen
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Birgit Kind
http://www.lorch-rhein.de
erstellt am 13.06.2012