Zukunft Dorfmitte 2026


Aus der Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises:

Im Rheingau-Taunus-Kreis haben beim Wettbewerb „Zukunft Dorfmitte 2026" 49 Projekte eine Förderung erhalten. Die Übergabe der Förderbescheide erfolgte in der Nikolaus-August-Otto-Schule in Bad Schwalbach, wo Landrat Sandro Zehner gemeinsam mit Dezernent Thomas Zarda die Antragstellerinnen und Antragsteller willkommen hieß. Der Wettbewerb, der mittlerweile in sein 17. Jahr geht, dient dazu, Gemeinschaftsprojekte zu unterstützen, die Begegnungsorte schaffen und das soziale Miteinander in den ländlichen Gemeinden nachhaltig und dauerhaft zu stärken.

Landrat Sandro Zehner unterstreicht die Bedeutung des Wettbewerbs: „Zukunft Dorfmitte ist eines der erfolgreichsten Programme nicht nur hier im Rheingau-Taunus-Kreis, sondern eines der erfolgreichsten kommunalen Programme überhaupt. Hier kommen zwei wesentliche Vorteile zusammen: Zum einen ist das Verfahren des Programms im Vergleich zu vielen anderen Fördermittelantragstellungen relativ unkompliziert. Und zum anderen sehen wir recht schnell, dass mit relativ kleinen Geldbeträgen unglaublich Großes vor Ort entsteht.  Groß deshalb, weil wir mit den geförderten Projekten die Gemeinschaft vor Ort aktiv stärken und eine echte Wirkung erzielen.“

Thomas Zarda, Dezernent für Demografieangelegenheiten im Rheingau-Taunus-Kreis, ergänzt: „Unsere Ortszentren sind die Herzen der Gemeinden – Orte, an denen Menschen zusammenkommen, Kontakte pflegen und Teilhabe erleben. Das zeigen die vielfältigen Anträge dieses Jahres und die Menschen, die sich um diese Projekte kümmern, können sehr stolz auf ihr Engagement sein. Wir sehen im Wettbewerb ein wirksames Instrument, um diesen Einsatz wertzuschätzen und sichtbar zu machen."

Der Wettbewerb „Zukunft Dorfmitte" wird seit 17 Jahren durchgeführt. Insgesamt nahmen bislang 16 Kommunen teil, wobei 92 Ortsteile bereits mitgewirkt haben. In diesem Jahr bewertete die Jury 54 Anträge. Zwei Projekte konnten nicht gefördert werden, bei drei weiteren entschied man sich für eine einmalige, zweckungebundene Unterstützung der ehrenamtlich Engagierten, da sie nicht vollständig den Förderrichtlinien entsprachen. Somit wurden insgesamt 49 Maßnahmen bedacht, die Fördersummen rangierten um die 1.000 Euro. Aufgrund der begrenzten Haushaltsmittel mussten in diesem Jahr einige Förderhöhen angepasst und vereinzelt mehrere Anträge aus einem Ortsteil zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefasst werden.

Der SV Espenschied erhielt 1.500,00 Euro für einen Pavillon an der Boulebahn. Der Förderbescheid wurde entgegengenommen von der ersten Vorsitzenden, Sylvia Horstmann und dem zweiten Vorsitzenden Alfred Klotz.